Kunststoffmodell einer Schilddrüse

Schilddrüsenzentrum


Klinik für Allgemein-, Viszeral-
und Onkologische Chirurgie

Schilddrüsenerkrankungen sind weit verbreitet und nehmen mit dem Alter zu. Nicht jede Schilddrüsenveränderung bedarf eines chirurgischen Eingriffs. In unserem langjährig bestehenden Schilddrüsenzentrum beraten wir Sie individuell, abhängig von Ihrem Beschwerdebild und besprechen mit Ihnen eine mögliche, leitlinienkonforme Behandlung.

Spezialisiert auf die Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein zentrales Stoffwechselorgan und bildet Hormone, die zahlreiche Funktionen im Körper beeinflussen – darunter Herz-Kreislauf-System, Verdauung, Wachstum und das allgemeine Wohlbefinden. Sie liegt vor der Luftröhre und hat die typische Schmetterlingsform.

Schilddrüsenerkrankungen sind weit verbreitet und treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Besonders häufig betroffen sind Frauen. Zu den häufigsten Veränderungen zählen Schilddrüsenvergrößerungen, Knoten sowie Über- oder Unterfunktionen. Nicht jede Veränderung muss operativ behandelt werden – die Entscheidung für eine Operation richtet sich nach Befund, Beschwerden und individuellem Risiko.

In unserer spezialisierten Sprechstunde beraten wir Sie umfassend und entwickeln gemeinsam mit Ihnen das passende Behandlungskonzept. Unsere Expertise in der endokrinen Chirurgie wird regelmäßig durch Auszeichnungen bestätigt.

 

Unsere Leistungen für Sie:

Bei notwendiger Operation erfolgt der Eingriff über einen kleinen Schnitt am unteren Hals. Durch schonende Operationstechniken und eine kosmetisch günstige Nahtversorgung wird ein möglichst unauffälliges Ergebnis angestrebt.

Schilddrüsenvergrößerung (Struma)

Eine vergrößerte Schilddrüse kann durch Druck auf die Luft- oder Speiseröhre Beschwerden wie Engegefühl oder Schluckbeschwerden verursachen. Die Behandlung richtet sich nach Größe, Ursache und Beschwerden.

Schilddrüsenknoten

Schilddrüsenknoten sind häufig und meist gutartig. Die weitere Behandlung hängt unter anderem von Größe, Wachstum, Ultraschallbefund, Hormonaktivität und Beschwerden ab. Bei auffälligen Befunden kann eine operative Entfernung erforderlich sein.

Schilddrüsentumoren

Bösartige Erkrankungen der Schilddrüse sind selten. Mit etwa 6.000 Neuerkrankungen pro Jahr machen sie nur einen kleinen Anteil aller Krebserkrankungen in Deutschland aus.

Die operative Behandlung richtet sich nach Art, Größe und Ausdehnung des Tumors sowie einem möglichen Lymphknotenbefall. Je nach Befund reicht das Spektrum von der Entfernung einzelner Schilddrüsenanteile bis zur vollständigen Entfernung der Schilddrüse mit gegebenenfalls zusätzlicher Entfernung von Lymphknoten.

Schilddrüsenkrebs hat insgesamt eine sehr gute Prognose. Diese hängt unter anderem von der Tumorart, der Ausbreitung und dem individuellen Befund ab. Bei unklaren Befunden während der Operation kann eine intraoperative Schnellschnittuntersuchung zusätzliche Sicherheit geben.

Rezidiv-Struma

Nach einer früheren Schilddrüsenoperation kann es bei verbliebenem Schilddrüsengewebe zu einem erneuten Wachstum kommen. Die Diagnostik und Behandlung orientieren sich dabei an den gleichen Grundsätzen wie bei einer erstmaligen Operation.

Nebenschilddrüsenchirurgie

Erkrankungen der Nebenschilddrüsen sind selten. Häufigste Ursache ist eine Überfunktion durch gutartige Veränderungen, die zu erhöhten Kalziumwerten und langfristig zu Folgeerkrankungen wie Nierensteinen oder Osteoporose führen kann. Die operative Entfernung der betroffenen Nebenschilddrüse ist in vielen Fällen die Therapie der Wahl.

Neuromonitoring

Bei Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenoperationen setzen wir ein intraoperatives Neuromonitoring ein, um die Stimmbandnerven bestmöglich zu schützen. Durch die kontinuierliche Überwachung können diese wichtigen Nerven sicher identifiziert und ihre Funktion während der Operation überprüft werden.

Zusätzlich unterstützen spezielle Lupenbrillen die präzise Darstellung feinster anatomischer Strukturen wie Stimmbandnerven und Nebenschilddrüsen, um eine besonders schonende Operation zu ermöglichen.

Schilddrüsenvergrößerung (Struma)

Eine vergrößerte Schilddrüse kann durch Druck auf die Luft- oder Speiseröhre Beschwerden wie Engegefühl oder Schluckbeschwerden verursachen. Die Behandlung richtet sich nach Größe, Ursache und Beschwerden.

Schilddrüsenknoten

Schilddrüsenknoten sind häufig und meist gutartig. Die weitere Behandlung hängt unter anderem von Größe, Wachstum, Ultraschallbefund, Hormonaktivität und Beschwerden ab. Bei auffälligen Befunden kann eine operative Entfernung erforderlich sein.

Schilddrüsentumoren

Bösartige Erkrankungen der Schilddrüse sind selten. Mit etwa 6.000 Neuerkrankungen pro Jahr machen sie nur einen kleinen Anteil aller Krebserkrankungen in Deutschland aus.

Die operative Behandlung richtet sich nach Art, Größe und Ausdehnung des Tumors sowie einem möglichen Lymphknotenbefall. Je nach Befund reicht das Spektrum von der Entfernung einzelner Schilddrüsenanteile bis zur vollständigen Entfernung der Schilddrüse mit gegebenenfalls zusätzlicher Entfernung von Lymphknoten.

Schilddrüsenkrebs hat insgesamt eine sehr gute Prognose. Diese hängt unter anderem von der Tumorart, der Ausbreitung und dem individuellen Befund ab. Bei unklaren Befunden während der Operation kann eine intraoperative Schnellschnittuntersuchung zusätzliche Sicherheit geben.

Rezidiv-Struma

Nach einer früheren Schilddrüsenoperation kann es bei verbliebenem Schilddrüsengewebe zu einem erneuten Wachstum kommen. Die Diagnostik und Behandlung orientieren sich dabei an den gleichen Grundsätzen wie bei einer erstmaligen Operation.

Nebenschilddrüsenchirurgie

Erkrankungen der Nebenschilddrüsen sind selten. Häufigste Ursache ist eine Überfunktion durch gutartige Veränderungen, die zu erhöhten Kalziumwerten und langfristig zu Folgeerkrankungen wie Nierensteinen oder Osteoporose führen kann. Die operative Entfernung der betroffenen Nebenschilddrüse ist in vielen Fällen die Therapie der Wahl.

Neuromonitoring

Bei Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenoperationen setzen wir ein intraoperatives Neuromonitoring ein, um die Stimmbandnerven bestmöglich zu schützen. Durch die kontinuierliche Überwachung können diese wichtigen Nerven sicher identifiziert und ihre Funktion während der Operation überprüft werden.

Zusätzlich unterstützen spezielle Lupenbrillen die präzise Darstellung feinster anatomischer Strukturen wie Stimmbandnerven und Nebenschilddrüsen, um eine besonders schonende Operation zu ermöglichen.

Unser Team ist für Sie da:

Dr. med. Olaf Hansen

Ärztliche Leitung Schilddrüsenzentrum
Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie

Luba Rabiu-Tonewa

Oberärztin

Das Team setzt sich aus Expert:innen folgender Kliniken zusammen:

Vereinbaren Sie Ihren Termin:

Sekretariat

Andrea Conrad-Pautz

Tel.: 0281 106-2100
Fax: 0281 106-2199
E-Mail: conrad-pautz@evkwesel.de

Sprechstunden

Notfallsprechstunde

Montag bis Freitag: 9:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr – nach telefonischer Terminvereinbarung.

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